Alfred Grünstäudl
ist Vermögensberater & Steurberater und berät Privatkunden und Unternehmen in Sachen Geldanlage, Pensionvorsorge, Wohnbaukredit, ...
ZUR PERSON

Fachwissen zur Geldanlage,
zur Pensionsvorsorge und zu Wohnbaukrediten finden Sie auf unserem neuen Blog:
GELDANLAGE-BLOG

Aktuelles zu Zinssätzen,
Währungskursen und Prognosen zur Währungskursentwicklung gibt es hier:  
AKTUELLES

Unsere Fondsdepots
und deren Entwicklung können Sie hier nachvollziehen:  
FONDSDEPOTS

Befristete Sonderaktionen
Top-Produkte zur Geldanlage oder Finanzierung gibt es hier:
Sonderaktionen

Regeln für eine optimale Geldanlage

In punkto Geldanlage sind Sie gut beraten, eine klare Strategie zu verfolgen. Dafür müssen Sie die folgenden Punkte beherzigen:

Sie sollten sich über Ihr Motiv für die Geldanlage im Klaren sein. Zu welchem Zweck möchten Sie Geld anlegen? Je nach dem Zweck der Geldanlage sind nämlich unterschiedliche Geldanlageformen empfehlenswert. Dient der Zweck der Geldanlage z.B. nur dafür, dass eine eiserne Liquiditätsreserve aufgebaut werden soll, dann könnte beispielsweise das Sparbuch dafür eingesetzt werden. Für den langfristigen Vermögensaufbau um später von seinem Kapital leben zu können, ist das Sparbuch jedoch denkbar ungeeignet. Nach Abzug der Inflation bleibt von den Sparbuchzinsen nämlich nichts mehr übrig – im Gegenteil, das eingesetzte Kapital wird sogar von Jahr zu Jahr real weniger wert.

Sie müssen sich auch über Ihren Anlagehorizont im Klaren sein. In vielen Fällen leitet sich der Anlagehorizont bereits aus Ihren Motiven für die Geldanlage ab. Sparen Sie zum Beispiel für die Neuanschaffung eines Autos, dann wissen Sie bereits wann Sie das Geld ungefähr brauchen werden. Dasselbe gilt für die Vorsorge für Ihre künftige Pension. Generell gilt: Je länger Ihr Anlagehorizont ist, desto mehr können Sie auf renditestarke Anlageformen setzen. Bei kurzfristigen Veranlagungen wiederum sollten Sie unbedingt auf Anlageformen setzen, die sehr wenig in Ihrem Wert schwanken – dafür wird natürlich auch die mögliche Rendite geringer sein.

Ebenfalls sehr wichtig in punkto Geldanlage ist Ihre persönliche Risikoneigung. Auch wenn Ihr Anlagehorizont sehr lang ist, sollten Sie keinen hohen Betrag in Aktien investieren, wenn Sie die zwischenzeitlichen Wertschwankungen nicht aushalten und sich vielleicht durch schlaflose Nächte quälen müssen. Ist dies nämlich der Fall, dann steigt das Risiko, dass Sie im ungünstigsten Fall aussteigen (sprich wenn die Kurse gerade einen Tiefpunkt erreicht haben).

Sie sollten der einmal gewählten Strategie treu bleiben und bei kurzfristigen Schwankungen an den Börsen nicht gleich Ihr ganzes Konzept über Bord werfen. Haben Sie Ihre Hausaufgaben gemacht und Ihre Motive, Ihren Anlagehorizont und Ihre persönliche Risikoneigung geklärt, dann gibt es keinen Grund davon abzuweichen – außer Ihre Motive bzw. Ihr Anlagehorizont oder Ihre Risikoneigung haben sich zwischenzeitlich geändert (z.B. wenn Sie Ihren Job verloren haben und dergleichen).

Setzen Sie nicht Ihr gesamtes Vermögen auf eine Karte. Streuen Sie Ihr Kapital einerseits über verschiedene Anlageformen wie z.B. Aktien, Anleihen, Vorsorgewohnung und Sparbuch. Andererseits sollten Sie Ihr Kapital auch innerhalb der Anlageformen streuen. Es ist nämlich gefährlich, das gesamte in Aktien investierte Kapital eben genau in eine einzige Aktie zu investieren. Investieren Sie lieber in Fonds, die das Kapital breit streuen und somit das Risiko stark reduzieren.